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Donnerstag, 25. August 2016
 

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LED-Pilotprojekt in Ferchland gestartet
unterschiedliche Leuchtmittel an der L 54 im Einsatz
Der Versuch zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik geht in die nächste Runde. Ein Thema, das die Gemüter erhitzt – denn schnell steht der Vorwurf im Raum, die Gemeindeverwaltung habe den Trend zur Umrüstung verschlafen. Dabei hatte alles schon im Jahr 2013 begonnen. Hier gab es den Vorschlag der Verwaltung, die finanzielle Förderung des Bundes in Anspruch zu nehmen und mit einem parallel geförderten Investitionskredit alle Straßenlampen entlang der L 54 auf LED-Technik umzurüsten. Doch dieser Beschluss wurde durch den Gemeinderat abgelehnt, mit der Begründung, dass die tatsächliche Einsparung, im Hinblick auf Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen, nicht sofort spürbar gewesen wäre. Bei der Suche nach Alternativen kam im Jahr 2014 die sogenannte Dimm-Technik ins Spiel – eine Variante, mit der man die Leistungsaufnahme der vorhandenen Laternen hätte reduzieren können. Aufgrund der Investitionskosten kam auch diese Technik nicht zum Tragen. Um dennoch die Stromkosten zu reduzieren, entschied sich der Gemeinderat schließlich für die Abschaltung jeder zweiten Laterne in allen Orten entlang der L 54. Ein Kompromiss, der weder den Bürgern noch der Gemeindeverwaltung gefällt.

Dass beide Umrüst-Varianten in den letzten Jahren nicht umgesetzt wurden, kann im Nachhinein positiv und negativ bewertet werden. Inzwischen hat sich die Technik auf dem LED-Sektor jedoch so rasant weiterentwickelt, dass der Gemeindeverwaltung neue Techniken von mehreren Anbietern vorgestellt wurden. Es handelt sich hierbei um die Kommunal-KW GmbH & Co. KG aus Bad Bibra, die 2D ENERGY GmbH aus Genthin sowie die Stromversorger E.ON Avacon und die Burger Stadtwerke. Bei drei der vier Modelle können die bestehenden Leuchtkörper unverändert bestehen bleiben; es wird dann lediglich (wie meist im Privathaushalt) das Leuchtmittel ausgewechselt. Bei der vierten Variante müsste auch das Innenleben durch entsprechende Umrüstsätze auf LED-Module ausgewechselt werden. Welche Variante langfristig empfehlenswert ist – hierzu gibt es seitens der Hersteller unterschiedliche Auffassungen.
Doch welche LED-Variante ist bei der Ausleuchtung und gleichzeitiger Energieeffizienz für unsere Orte am besten geeignet? Dies lässt sich am besten in der Praxis beobachten, direkt an den Laternen vor Ort. Hierzu wurde von Bürgermeisterin Jutta Mannewitz der Ortsteil Ferchland ausgewählt, weil dort die Unterschriftenaktion zur Wiederanschaltung aller Laternen in der Gemeinde Elbe-Parey ins Leben gerufen wurde. Um die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle zu bestimmen, wurde am 4. Mai 2015 ein Teil der L 54 in Ferchland durch die Firma Rudloff & Paerschke aus Güsen umgerüstet.


Aus Richtung Derben kommend beginnt der Modellversuch direkt nach der Einmündung zur Fährstraße. An diesem Abzweig befindet sich in der 1. Laterne noch ein herkömmliches Leuchtmittel. Es folgen dann zwei Laternen mit neuer LED-Technik, gefolgt von zwei Laternen mit herkömmlichem Leuchtmittel und anschließend erneut zwei Laternen mit LED-Leuchtmittel. Bislang wurden also 4 Laternen auf LED umgerüstet.

Verwendet wurden Modelle mit 22 und 30 Watt. Diese unterscheiden sich zusätzlich durch ihren Abstrahlwinkel.
In den nächsten Tagen wird der Straßenzug um weitere unterschiedliche LED-Leuchtmittel erweitert, sodass nach Möglichkeit alle 4 Techniken zum Einsatz kommen.
Die Versuchsreihe ist voraussichtlich für 2 bis 3 Wochen
in Ferchland aktiv.

Die Umrüstung auf LED hat Priorität in der Gemeinde-verwaltung. Die bestehenden Leuchtmittel im Beispiel Ferchland haben eine Leistungsaufnahme von 70 Watt. Kommt es zur Umrüstung auf LED, würde man etwa zwei Drittel an Energie einsparen, erklärt Jutta Mannewitz.
Zuvor sollen die neuen Leuchtmittel aber genau
beobachtet werden.

Hierzu sind wir auch über die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger dankbar. Sie können uns gern Ihre Empfindungen, Beobachtungen und Empfehlungen schildern.



Alexander Martins
 

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