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Montag, 25. Juli 2016
 

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Neue Fördermöglichkeiten zum Breitbandausbau werden geprüft
Zum Thema Breitbandausbau hat sich die Gemeindeverwaltung in den letzten Jahren dahingehend positioniert, dass alle Möglichkeiten und Förderprogramme geprüft werden, um Privathaushalte, Unternehmen und Gewerbetreibende in der Gemeinde Elbe-Parey mit einem schnellen Internetanschluss zu versorgen. Zur Verbesserung der Breitbandversorgung wurde kürzlich eine Bedarfsumfrage des Landes Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen, die immer noch online unter breitband.sachsen-anhalt.de aktiv ist.

Darüber hinaus haben alle Bürgermeister des Jerichower Landes, so auch Elbe-Pareys Bürgermeisterin Jutta Mannewitz, an der jüngsten Arbeitsberatung am 15. Juni 2015 im Landkreis teilgenommen. Im Gespräch wurde noch einmal deutlich, dass die Verfügbarkeit einer Breitbandinfrastruktur ein entscheidender Faktor für die Wirtschafts- und Regionalentwicklung ist. Hintergrund ist die Initiative der Landesregierung, wonach eine flächendeckende Breitbandinfrastruktur mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s bis zum Jahr 2018 in ganz Sachsen-Anhalt erreicht werden soll. Hierzu ist es notwendig, dass die Landkreise ein geschlossenes Erschließungskonzept vorlegen.

Durch Theo Struhkamp von der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt wurde während der Arbeitsberatung auf neue Fördermöglichkeiten für Städte, Kommunen und Gewerbetreibende hingewiesen, mit denen bis 2018 der Breitbandausbau mit bis zu 90 Prozent für Anschlüsse bis 50 Mbit/s gefördert werden kann. Ergänzend hierzu hat Holger Haupt vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt erklärt, dass jede Kommune ganz genau überlegen muss, welche Variante für sie am besten geeignet ist. Es gebe jetzt einige Möglichkeiten, die aber in konkreter Form noch nicht auf dem Tisch liegen würden. Zudem müsse man bei der Herangehensweise berücksichtigen, dass sich das Ausbauziel der Bundesrepublik und der Bundesländer vom Ziel der Europäischen Union unterscheide.

Die Gemeinde Elbe-Parey könnte beispielsweise die sogenannte Grundförderung in Anspruch nehmen, mit der zwar relativ kostengünstig ein Ausbau realisiert werden kann – der aber gleichzeitig die Gefahr birgt, dass man in einigen Jahren vor technischen Problemen steht. Unternehmen und Privathaushalte, die jetzt mit ihrem Anschluss zufrieden sind, würden in 3 bis 5 Jahren ganz andere Ansprüche an einen modernen Internetanschluss stellen, so Holger Haupt. Die Zukunft tendiere eindeutig zu Anschlüssen mit Übertragungsraten bis 100 Mbit/s, was aber einen kostenintensiven Ausbau mit Glasfaserkabel bedeuten würde. Empfohlen wird, dass sich die Kommunen dennoch für eine hochwertige Lösung entscheiden. Hierfür könnte auch der Aufbau eines kommunalen Netzes mit Partnergemeinden in Frage kommen.

Der Landkreis hat den Städten und Gemeinden nun Arbeitsmaterial mit verschiedenen Modellen und Beispielen zur Verfügung gestellt. Von der Gemeinde Elbe-Parey werden diese Unterlagen geprüft, vor allem auch mit dem Hintergrund, den Ausbau in den unterversorgten Ortsteilen Bergzow und Hohenseeden zu ermöglichen. Auch Ortsteile, in denen der Zugang noch eingeschränkt oder gar nicht vorhanden ist, sollen dabei berücksichtigt werden.
 

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