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Donnerstag, 22. Juni 2017
 

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Gute Aussichten für das Bergzower Dorfgemeinschaftshaus
Dringend notwendige Dachsanierung wird über ein Förderprogramm beantragt

Die Bergzower haben ein Problem – sie können seit einigen Jahren ihr Dorfgemeinschaftshaus nicht mehr nutzen. Zur Aufrechterhaltung der Standsicherheit musste das Haus bereits Ende 2013 gesperrt werden. Der Zustand der Dachkonstruktion hatte es erforderlich gemacht, den Zugang zur Turnhalle und den Nebenräumen zu unterbinden. Hinzu kam, dass das Gebäude über keine eigene Decke verfügt. Somit war es auch nicht möglich, das Dach herunterzunehmen, denn in diesem Fall hätte man ganz einfach unter freiem Himmel gestanden.

Das Dorfgemeinschaftshaus spielt eine wichtige Rolle in Bergzow. Viele Veranstaltungen haben dort das ganze Jahr über stattgefunden. Weil der große Raum fehlt, fehlt auch das Herzstück des Dorflebens. Immer wieder müssen Vereine nach Alternativen suchen oder im schlimmsten Fall auf Veranstaltungen verzichten. Für das gesellige Miteinander und den Zusammenhalt der Bürger sind dies keine optimalen Voraussetzungen. Ein Zustand, für den nicht nur die Bergzower, sondern vor allem auch der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung immer wieder nach Lösungen gesucht haben.

Genau diese Lösung scheint gefunden zu sein. Das Zauberwort heißt wieder einmal LEADER, die Abkürzung einer Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Kommission zur Entwicklung ländlicher Räume. Mit deren Förderprogramm war es in den letzten Jahren schon oft möglich, Bauprojekte und Sanierungen in Elbe-Parey zu realisieren, die ohne dem Programm nahezu aussichtlos gewesen wären. Auf der jüngsten Sitzung hatte Heike Winkelmann, die Managerin der lokalen Aktionsgruppe „Zwischen Elbe und Fiener Bruch“ alle Einzelheiten der neuen För-derphase bekanntgegeben. Viele kommunale aber auch private Projekte wurden eingereicht, doch nur 12 können beim zuständigen Amt für Landwirtschaft und Forsten Altmark letztendlich beantragt werden.

Wie Heike Winkelmann erklärt, werde das Dorfgemeinschaftshaus Bergzow definitiv unter den Anträgen dabei sein. Wird der Antrag bewilligt, kann die Dachsanierung mit 75 Prozent gefördert werden. Die Gemeinde müsste dann „nur“ noch ein Viertel der Gesamtkosten aufbringen, um das Dach zu erneuern und das Gebäude somit wieder instand zu setzten.

 

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