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Freitag, 3. September 2010
 
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Hohenseeden
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Wappen


Gemeinde Elbe-Parey
Ortsteil HOHENSEEDEN

Ortsbürgermeister:
Martin Rümschüssel

Einwohnerzahl:
401  (Stand: 12/2009)

Flächengröße:
1692 ha

Namensbedeutung:
Soden, Sodin, Sodina gleich "Seeden"

Erste urkundliche Erwähnung:
1144 Bestätigung der Besitzungen
des Klosters Berge durch
Papst Lucius II.
Am 18.12.1209 in der Be-
stätigungsbulle des Papstes
Innocenz III.

Sehenswürdigkeiten:
Chorturmkirche an der Straße
der Romanik, 12. Jahrhundert,
sehr alte Fresken. Ein gepfleg-
ter Ort mit Fassadenmalerei an
den Häusern, monatlicher
Pferde-, Bauern- und Klein-
tiermarkt, Blick ins frühere
Urstromtal der Elbe,
Schlüsselblumenwiese,
Kranichschutzgebiet.


Übersichtsplan
© Elbe-Havel Stadtplanverlag

Satellitenbild
© Google Earth

mehr über Hohenseeden  
© Wikipedia
Hohenseeden ist ein sehenswerter, gepflegter Ort an der Straße der Romanik. Die Wirtschaft ist von der Landwirtschaft geprägt. Ausgewogen wird Pflanzen-, Tierproduktion und Gemüseanbau betrieben. Seit Jahrzehnten steht besonders der Spargelanbau im Mittelpunkt. Ein Spargelfest mit dem Küren einer Spargelkönigin gehört zu den festlichen Höhepunkten.

Ein monatlich stattfindender Pferde-, Bauern- und Kleintiermarkt mit einer Vermarktungsscheune sowie Pferdehaltung und -sport haben hier Tradition. Von dem Marktgelände aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Urstromtal der Elbe.

Im Klausgartenberg (einer Talsandinsel) finden wir, allerdings schwer zugänglich, das älteste Zeugnis einer größten im Landkreis erhaltenen slawischen Siedlung als Burgwall.

Romanische Chorturmkirche: Ein romanischer Feldsteinbau aus dem 12. Jahrhundert mit seinen schweren Mauern, seinem großen Zeltdach und den acht paarig angeordneten Schallöffnungen. Sie zeigt, dass sie nicht nur ein Ort der Andacht, Versammlung und des Gebetes war, sondern den Ortsbewohnern bei Gefahr sichere Zuflucht, Schutz und Geborgenheit gewährte. Der massive Turm erhebt sich nicht, wie gewöhnlich, auf der Westseite, sondern an der Ostseite über dem Chorjoch zwischen dem Kirchenschiff und Apsis. Damit gehört sie zu dem seltenen Typus der Chorturmkirchen.

Aktive Vereine wie Chor- Senioren-, und Karnevalsverein sowie die Feuerwehr und die Kirchengemeinde gestalten und schmücken mit, tragen zur Geselligkeit bei kulturellen Ereignissen bei und stehen füreinander ein. Im Jahr 1993 hat Hohenseeden im 17. Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden" eine Bronzemedaille erhalten.

Erholsam sind die Wege rings um Hohenseeden, eine Schlüsselblumenwiese wurde angelegt und ein Kranichschutzgebiet bietet der „rote See".



 

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