Hinweise zum Winterdienst
In Elbe-Parey werden vorrangig verkehrsbedeutende Straßen und Wege beräumt

Kaum eine kommunale Verkehrssicherungspflicht ist derartig witterungsabhängig wie diejenige, im Winter auf Straßen, Wegen und Plätzen Schnee räumen und bei Glätte streuen zu müssen. Entsprechend hoch ist der organisatorische und logistische Aufwand dieser Pflicht auch nachzukommen. Es ist den Kommunen selbstverständlich nicht möglich, sämtliche in ihrem Zuständigkeitsbereich befindlichen Verkehrsflächen im Winter schnee- und eisfrei zu halten. Der kommunale Winterdienst kann und muss nicht gewährleisten jede glättebedingte Gefahr für Fußgänger, Rad- und Kraftfahrer beim Benutzen öffentlicher Verkehrsflächen zu beseitigen oder vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Alle Landes- und Kreisstraßen werden in Elbe-Parey ohnehin durch die Straßenmeisterei beräumt. Für die Gemeindestraßen wurde nach der öffentlichen Ausschreibung eine Firma beauftragt. Weitere Wege und Plätze (wie Haltestellen) werden durch den Bauhof beräumt.

Dennoch kann es vorkommen, dass kleinere Straßen und Wege insbesondere auch solche, die über keinen Gehweg verfügen, nur teilweise oder gar nicht beräumt bzw. vor Glätte geschützt werden. In erster Linie wird der Winterdienst vorrangig auf verkehrsbedeutenden Straßen ausgeführt. Allein der Umstand, dass eine Straße oder ein Weg in den Streuplan aufgenommen wurde, verpflichtet eine Kommune nicht dazu, dort künftig Winterdienst zu leisten, gerade auch im Hinblick auf die knappen finanziellen Mittel der Gemeinde.
In diesen Fällen würde wiederum die „Satzung über die Straßenreinigung und den Winterdienst der Gemeinde Elbe-Parey“ greifen. Diese besagt unter anderem, dass Grundstückseigentümer bei Straßen, die über keinen Gehweg verfügen, einen Streifen von 1,5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze von Schnee und Eis befreien müssen.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass die Schneepflüge für ihren Winterdienst ausreichend Platz benötigten. Besonders die parkenden Fahrzeuge auf den Fahrbahnen stellen immer wieder ein großes Hindernis dar. Die Verwaltung möchte daher alle Bürgerinnen und Bürger bitten ihre Parkgewohnheiten, besonders jetzt zur Winterzeit, entsprechend zu verändern.

Wo jetzt vielleicht gerade noch ein Rettungsfahrzeug vorbeikommen würde, kann es für einen Schneepflug schon zu eng sein. Der Fahrer des Schneepfluges würde zum Schutz der parkenden Fahrzeuge dann nicht weiterfahren und den Straßenzug somit unberäumt belassen. Die Folge ist der Unmut der Anwohner bzw. Straßenbenutzer. Verursacher ist aber oft ein unbedacht geparktes Fahrzeug. Deshalb achten Sie im Interesse aller auf eine ausreichende Durchfahrtsbreite für den Schneepflug.