Sanierung der Pareyer Schleusenstraße noch in diesem Jahr
Ausbau durch Mittel der Hochwasserhilfe

Dass die Schleusenstraße dringend saniert werden muss, hat sich vor allem nach dem Hochwasser im Juni 2013 gezeigt. Während der Katastrophe wurde die Straße stark beschädigt, weil hier vor allem schwere Fahrzeugtechnik zum Einsatz kam. Risse, Absackungen und Verdrückungen waren die Folge, denn ausgelegt war die Straße für so eine Beanspruchung nicht. Im Nachhinein wurde klar, dass die Schleusenstraße auch in Zukunft als wichtiger Deichverteidigungsweg dienen muss. Feuerwehr, das LHW und die Polizei kommen nur auf diesem Weg zur Schleuse und auch der Transport der Sandsäcke kann nur so erfolgen. Damit die Schleusenstraße im Hochwasserfall als Zufahrt zur Schleuse fungieren kann, wurde die Sanierung über die „Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für die Beseitigung der Hochwasserschäden 2013“ des Landes Sachsen-Anhalt beantragt. Dies bedeutet, dass der Ausbau mit 100 Prozent gefördert wird und keine Eigenmittel der Gemeinde notwendig sind. Den Bewilligungsbescheid hat die Gemeinde schon erhalten. Das Ingenieurbüro Bethge aus Poritz wird nun mit der Planung fortfahren, damit die Ausschreibung durchgeführt werden kann. Geplant ist, dass mit Baumaßnahme im 2. Halbjahr begonnen wird.



Foto: Blick von der L 54 in Neuderben.
Diese Straßenschäden gehören bald der Vergangenheit an.
Daten zum Ausbau:

Ausbaulänge
1.925 m
Anbindung L 54 bis Schleuse

Ausbaubreite
4,75 m

Oberschicht
Asphaltdecke

Gesamtkosten
552.605 €

Förderung
100 Prozent


Übrigens: Mit den Mitteln der Hochwasserschadensbeseitigung konnte bereits der Weg zur Siedlung und die Westkolonie in Parey saniert werden. Auch die Chausseestraße und die Deichstraße in Ferchland wurden beantragt. Der Ausbau wird noch in diesem Jahr erfolgen.