Ortschaft Güsen

Im Ortsteil Güsen treffen wir auf einen Naturlehrpfad im Wald, der an der Jagdhütte beginnt, auf ein Naherholungsgebiet mit Feuchtbiotop und auf einen Teil des alten Ihle-Kanales. Von hier ist die Zerbener Schleuse und das Bootshaus mit Schiffsanleger nicht weit. Bereichert wird das Vereinsleben durch die Freiwillige Feuerwehr, Jagd- und Sportgemeinschaften.

Hier befinden sich das Grundschulzentrum der Gemeinde Elbe-Parey, Sportkomplex und Sportplatz, eine integrative Johanniter-Kindertagesstätte, Arzt- und Zahnarztpraxen, eine Physiotherapie und das Seniorenzentrum „Kastanienhaus" für Kurzzeitpflege und betreutes Wohnen.

An Stelle einer mittelalterlichen Feldsteinkirche entstand zwischen 1680 und 1700 ein rechteckiger Fachwerkständerbau. Eine schlichte barocke Ausstattung lehnt sich an eine traditionelle Volksarchitektur an. Ein ursprünglicher Fachwerkturm wurde 1878/79 durch einen neoromanischen Backsteinturm mit hohem achtseitigem Spitzhelm ersetzt.

Durch die Waldgebiete der Einheitsgemeinde bildeten sich schon im 19. Jahrhundert Zimmerstrecken heraus, auf denen Balken, Bohlen und Bretter zugeschnitten wurden. Je eine befand sich in den Ortsteilen Ferchland und Güsen, zwei im Ortsteil Parey. Unsere Wälder bleiben größte Sauerstofferzeuger, Rohstofflieferanten für vielerlei holzverarbeitende Betriebe. Sie bieten Ruhe, Entspannung und Erholung.

Der Ortschaftsrat und seine Mitglieder

Der Ortschaftsrat Güsen besteht aus 6 Ortschaftsratsmitgliedern. Öffentliche Ortschaftsratssitzungen finden in unregelmäßigen Abständen in der Feuerwehr statt. Die Bekanntmachungen der Sitzungen des Ortschaftsrates erfolgen im Aushangkasten am Verwaltungsgebäude der Gemeinde Elbe-Parey, Ernst-Thälmann-Straße 15, in Parey.

Das Wappen von Güsen

Wappen von Güsen

Die Gemeinde Güsen führte als Wappen ein rotes Schild mit blauem Wellenschildfuß, darin ein silberner Fisch, einen silbernen Eichenbaum mit sechs Früchten. Sein Wurzelwerk bildet die Teilung zum Schildfuß.

Güsen liegt im Stromgebiet des Elbe-Flusses und am Elbe-Havel-Kanal. Der Ort entstand als Rodungsstätte. So weisen der Eichenbaum und der Fisch auf diese lokalen Besonderheiten hin und sie haben Eingang in das Gemeindewappen gefunden. Die Farben der Gemeinde waren Weiß/Rot.

Mit dem Zusammenschluss zur Gemeinde Elbe-Parey am 1. September 2001 verlor das Wappen seinen offiziellen Charakter. Es symbolisiert aber weiterhin die Geschichte des Ortes.

Eindrücke aus Güsen

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Wichtige Fakten

Ortsbürgermeister: Dr. Helmut Preuß
Einwohnerzahl: 1767 (Stand: 12/2018)
Flächengröße: 2346 ha

Erste urkundliche Erwähnung: am 25.09.1221 in Schriften des Klosters "Unser lieben Frauen".

Güsen in der Gemeinde Elbe-Parey

Sehenswürdigkeiten

Elbe-Havel-Kanal, Altarm des Ihlekanals, Naherholungsgebiet, Bootshaus, Feuchtbiotop, Jagdhütte, barocker Kirchenbau. Wege führen durch Wälder und Felder nach Bergzow und nach Hohenseeden bzw. Parchen.

Namensbedeutung

Gusne, Ghusene und Ghusen rührt vom slawischen "gusczina" gleich "Dickicht" und "gusnae" von "mitten drin" abgeleitet.

Weitere Informationen

Übersichtsplan
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